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Katrin Rehschuh
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Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Rektorat
06099 Halle (Saale)
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Aus dem Akademischen Senat
Senatssitzung am 14. Mai 2008
Der Senat tagte aufgrund der Hochschulwahlen in der Statusgruppe der Studierenden zu Senat und Fakultätsräten; der Gleichstellungsbeauftragten und der Fachschaftsräte sowie des Studierendenrats ausnahmsweise am Von-Seckendorff-Platz.
Obligatorisch begann die Senatssitzung mit den Informationen des Rektorats, die sich auf die Kabinettsitzung mit den Rektoren der Hochschulen am 29. April 2008, die Ratifizierung der Eckwerte zur Verteilung der Mittel aus dem Hochschulpakt 2020, die Einrichtung zweier vom BMBF geförderten Zentren für Innovationskompetenz „HALOmem“ und „SiLi-nano“ sowie die Situation der künstlerischen Studiengänge an der Philosophischen Fakultät II bezogen.
Großen Raum in der Diskussion nahm der Tagesordnungspunkt „Ordnung zur Änderung der Allgemeinen Bestimmungen für Studien- und Prüfungsordnungen“ ein. Nachdem die ersten Erfahrungen beim Umgang mit dem Bachelor- und Masterprogrammen vorliegen, wurden einige Modifizierungen der o. g. Ordnung notwendig. Diese beziehen sich u. a. auf die Zuständigkeiten der Prüfungsämter. In diesem Zusammenhang wurde das Anbieterprinzip durch das Heimatprinzip ersetzt. Des Weiteren wurden die Regelungen zum Wiederholen von Prüfungen vereinheitlicht und die Begriffe „Modulvorleistungen“ und „Studienleistungen“ eindeutig definiert.
Im Juli 2006 wurde von Professoren der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg das „Europäische Romanik Zentrum“ (ERZ) als gemeinnütziger Verein gegründet. Als wissenschaftliche Forschungs- und öffentliche Bildungsstätte will das ERZ die vorhandenen Potentiale und Aktivitäten zum Thema Romanik in Sachsen-Anhalt bündeln und überregional und international vernetzen. Dem Senat lag nun ein Antrag auf Anerkennung des ERZ als An-Institut vor. Auf der Grundlage eines vorliegenden Kooperationsvertrages, der die Beziehungen zwischen der Universität und dem ERZ regelt, befürworteten die Senatoren den Antrag auf Verleihung des Status eines An-Institutes. Damit kann sich das „Europäische Romanik Zentrum“ (ERZ) künftig An-Institut der Martin-Luther-Universität nennen.
Zustimmung fand bei den Senatoren ebenfalls die Gründung des Interdisziplinären Zentrums für Altern Halle: Biologie – Medizin – Gesellschaft (IZAH). Es handelt sich um eine Interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung, in der u. a. Forscher aus den Bereichen Biologie, Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Medizin und Psychologie zusammenarbeiten. Über Querschnittsthemen und gemeinsame Projekte sollen im IZAH multidisziplinäre Kompetenzen in Forschung, Lehre, Entwicklung und Beratung auf dem Gebiet der Gerontologie zusammengeführt werden.
Weitere Entscheidungen des Senates bezogen sich auf die:
• Freigabe der W2-Professur „Didaktik der deutschen Sprache und Literatur“ zur Ausschreibung und den Zusammensetzungsvorschlag für die dazugehörige Berufungskommission einschließlich Senatsberichterstatter,
• Berufungsliste für die W3-Professur „Experimentelle Physik, Nanostrukturierte Materialien“,
• Schließung eines Berufungsverfahrens und
• Studien- und Prüfungsordnungen sowie deren Änderungen.
Zur Information wurde vom Prorektorat für Studium, Lehre, Weiterbildung und internationale Beziehungen nochmals eine Übersicht vorgelegt, die darüber Auskunft gibt, welche Studiengänge im Zusammenhang mit der Einführung der BA/MA-Studiengänge zum Wintersemester 08/09 geschlossen werden. Gemäß § 9 Abs. 3 des HSG LSA wurde die Schließung von Studiengängen bereits in der Zielvereinbarung geregelt, so dass in der Sitzung keine Entscheidungsnotwendigkeit für den Senat bestand.