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Katrin Rehschuh
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Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Rektorat
06099 Halle (Saale)
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Aus dem Akademischen Senat
Senatssitzung am 11. Februar 2009
Der Rektor begrüßte die Senatsmitglieder zur letzten regulären Sitzung im Wintersemester und lud alle Senatoren nochmals zur Sonder-Senatssitzung ein, die am 13. Februar 2009 zu den Themen „Zielvereinbarungen mit den Fakultäten“ und „Strukturentwicklungen an der Universität“ stattfinden wird.
Unter dem Punkt „Informationen des Rektorats“ informierte der Prorektor für Forschung über die Anmeldungen des Rektorats zum Konjunkturprogramm II der Bundesregierung.
Der Rektor ergänzte die Ausführungen mit Informationen zur Kuratoriumssitzung, die am 19. Februar stattfinden wird und als wesentliche Behandlungspunkte den Rektoratsbericht 2008, die internen Zielvereinbarungen mit den Fakultäten und den Haushalt 2009 vorsieht.
Naturkundliches Universitätsmuseum
Breiten Raum in der Senatssitzung nahm der Vortrag zu den Plänen zum Aufbau eines Naturkundlichen Museums ein. Der Projektleiter, Dr. Frank Steinheimer, trug dazu ein Konzept vor, das vorsieht, im Physikalischen Institut am Friedemann-Bach-Platz die Sammlungen der Zoologie, des Geiseltalmuseums und des Museums für Haustierkunde zusammenzuführen. Die Differenzierung der Aufgaben zum Einen für Forschung und Lehre und zum Anderen für außeruniversitäre Wissensvermittlung und Museumspädagogik wird sich auch in der Struktur niederschlagen, wozu das Konzept vorsieht, eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung unter dem Dach der Universität und ein Schaumuseum in externer Trägerschaft zu etablieren (Pressemitteilung).
Im Ergebnis der Diskussion erhielt der Projektleiter den Auftrag, das Konzept weiter zu präzisieren.
Rektoratsbericht 2008
Das Rektorat legte den Senatoren den Rektoratsbericht 2008 in Fortschreibung des Berichts für den Zeitraum 01.01.2006 bis 31.12.2007 vor. Alle Senatsmitglieder sind nun aufgefordert, ihre Kommentare, Korrekturhinweise und Ergänzungen zu übermitteln, um eine entsprechende Überarbeitung vornehmen und dem Kultusministerium den Bericht fristgerecht zum 01.03.09 vorlegen zu können.
Haushalt 2009
Prorektor Bernd Six übernahm die Vorstellung des Haushalts 2009. Danach steht insgesamt ein Etat von 124,8 Mio. Euro zur Verfügung. Das dezentrale Budget beläuft sich auf 48,7 Mio. Euro, das auf der Grundlage der Prinzipien der internen Mittelverteilung nun nach abschließender Entscheidung durch das Rektorat auf die Fakultäten umgelegt werden kann.
Aufteilung der DFG-Programmpauschale
Bestätigt wurde durch den Senat die Aufteilung der DFG-Programmpauschale. Danach bleibt es bei der Aufteilung wie im vergangenen Jahr:
Block 1:
Mittel zur direkten Verfügung, jedoch nicht zur Projektdurchführung – 50%
Verantwortlich: Sprecher der Verbundprojekte bzw. Projektleiter(innen)
Block 2:
Mittel zur Sicherung der Grundausstattung für die geförderten und zu fördernden Projekte sowie zur Finanzierung infrastruktureller Maßnahmen – 20%:
• außerordentliche Bewirtschaftungskosten
• Beschaffung von Erstausstattungen
• Ergänzungen Verwaltungskapazität
Verantwortlich: Kanzler
Block 3:
Mittel für strategische und innovative Zwecke der Universität – 30%
u. a. auch für:
• Projektanbahnung und zur Finanzierung des Förderprogramms „Drittmittelfähigkeit von Nachwuchswissenschaftlern“
• lfd. Förderung von Verbundprojekten
Die Mittel werden in den Strategiefonds eingestellt.
Verantwortlich: Prorektor für strategische Entwicklung
Verwendung der Langzeitstudiengebühren
Zur Kenntnis nahmen die Senatsmitglieder die Übersicht zur Verwendung der Langzeitstudiengebühren. 2008 wurden insgesamt 970.000 Euro ausgegeben, die insbesondere für zusätzliche Lehrauftragsmittel, Tutorien und Lehrbücher eingesetzt wurden.
Konzept Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der DFG
Die Senatoren folgten der von der Forschungskommission gegebenen Empfehlung zum Gleichstellungskonzept im Rahmen der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG. Darin werden die Ziele der Frauenförderung voll unterstützt; jedoch die Festschreibung einer Quotenregelung abgelehnt.
Vergaberichtlinie für Zuwendungen aus der Titelgruppe 77
Die Vergaberichtlinie für die Gewährung von Zuwendungen aus der Titelgruppe 77 „Pflege internationaler Beziehungen“ lag den Senatoren in einer überarbeiteten Fassung vor, der zugestimmt wurde. Die Neufassung sieht die Erhöhung der Höchstsätze für die Bezuschussung und eine effizientere Gestaltung des Entscheidungsverfahrens über die Anträge vor.
Modelle für Hochschulleitungen
Der Senat hatte in seiner Sitzung am 08.10.08 entschieden, eine zeitweilige Kommission zu bilden, deren Aufgabe darin bestehen sollte, verschiedene Modelle für Hochschulleitungen zu recherchieren, dem Senat vorzustellen und zu bewerten.
Der Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. Stephan Zierz, trug die Ergebnisse der Arbeit der Senatskommission und die Empfehlung vor. Danach sah die Senatskommission nach einstimmigem Beschluss keinen Anlass, eine Änderung der bestehenden Rektoratsverfassung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vorzuschlagen. Dies impliziert auch die Beibehaltung der Position des Kanzlers.
Dieser Empfehlung folgte der Senat und beauftragte das Rektorat, für die Sonder-Sitzung des Senats einen Ausschreibungstext zur Position des Kanzlers vorzulegen. Zu einer Findungskommission und deren Zusammensetzung wird der Senat im April entscheiden.
Weitere Entscheidungen bezogen sich auf die:
- Einrichtung des Studiengangs „Interkulturelle Japanstudien/Japanische Sprache (Doppel-Master-Studiengang 120 LP)",
- Einrichtung des Promotionsstudiengangs „Sprache - Literatur - Gesellschaft. Wechselbezüge und Relevanzbeziehungen im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart",
- Verabschiedung einer Berufungsliste,
- Verabschiedung der Verwaltungs- und Benutzungsordnung für das Institut für Ethnologie und Philosophie,
- Änderung einer Denomination für eine Professur,
- Schließung eines Berufungsverfahrens,
- Freigabe der W2-Prof. „Physiologie", W3-Prof. „Orthopädie", W3-Prof. „Geburtshilfe" zur Ausschreibung,
- Zusammensetzung von Berufungskommissionen,
- Bestätigung von fachspezifischen Studien- und Prüfungsordnungen der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen und der Philosophischen Fakultät I und
- Ergänzung einer Gastprofessur.